Presseinformation „Tischlein deck' dich“

Was sollen Märchen in unserer rationalen Welt?

Die Antwort ist schnell gefunden:


Was das Märchen dem Zuschauer schenkt, ist der Glaube an die eigene Kraft, an das Glück, ist Selbstvertrauen

und Zuversicht mit dieser Welt fertig zu werden.

Der Inhalt von „Tischlein deck' dich“ ist bekannt:

Die Lüge einer bösen Ziege, sie sei nicht ordentlich gefüttert worden. -Wovon soll ich satt sein, ich sprang nur
über Gräbelein und fand kein einzig Blättelein.- bringen einen Schneider dazu, seine drei Söhne fortzujagen.
Diese lernen in der Fremde ein ordentliches Handwerk und kehren schließlich mit den zauberhaften Geschenken

ihrer Meister zum Vater zurück.

Der Schreiner Hans besitzt einenTisch, der in Windeseile die besten Speisen hervorbringt, der Müller Franz hat

einen Esel erhalten, der auf Kommando Dukaten speit.

Bevor die Söhne ihrem Vater diese wundervollen Dinge jedoch zeigen können, werden sie von einem Wirt, in

dessen Wirtshaus sie auf ihrer Wanderschaft ausruhen, gestohlen.

In dieses Wirtshaus kehrt auch ihr Bruder, der Drechsler Georg ein, der von seinem Meister einen Knüppel
bekam, der wie von unsichtbarer Hand geführt, den diebischen Wirt verprügelt und ihn so zur Rückgabe der

gestohlenen Gegenstände zwingt.

In einem aufwendigen naturalistischen Bühnenbild, das die Zuschauer in das Mittelalter führt, ereignen sich außer

den bekannten drei Zaubereien noch viele weitere magische Dinge, die das Publikum begeistern wird.

In die Handlung ist ein quicklebendiger Kobold integriert, der den ständigen Kontakt zwischen Bühne und Publikum

herstellt und die Zuschauer zum Mitmachen anregt.

Dieses Theaterstück erhielt 1989 beim Internationalen Kinder- und Jugendtheaterfestival in Singapur den 1. Preis

und begeisterte im gleichen Jahr auch die Kinder des schwedischen Königshauses in Stockholm.

Annette Greve: „Seit über 40 Jahren gilt unsere große Liebe dem Kinder- und Familientheater. Wir wollen den
Zuschauern die phantastische Welt des Mediums Theater hautnah vermitteln und wissen auch um die immer
wieder immense Herausforderung die gerade das junge Publikum uns abverlangt. Kein Erwachsener kann so
kritisch sein wie ein Kind. Daher gebührt dem Kind das beste Theater, das Theater mit Herz und Liebe zum Detail.

Ein Theater, das die Kinder neugierig macht und nicht bekannte Dinge aus Film und Fernsehen adaptiert.“

Ein Märchen der Brüder Grimm in der Dramatisierung von Georg A. Weth und in der Regie von Annette Greve.

Wer im letzten oder vorletzten Jahr die Inszenierung der DEUTSCHEN KAMMERSCHAUSPIELE von „Kuckuck

Lustig“ gesehen hat, wird einige bekannte Schauspielergesichter wiederentdecken.



FENSTER SCHLIESSEN
SEITE DRUCKEN
tischlein-transparent